Satzung des Vereins


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Satzung des Vereins

Satzung des Vereins „Brücke Elmshorn“            MV 11.12.07

§1

Name und Sitz

(1)     Der Verein führt den Namen

„Brücke Elmshorn e.V.“ –

„Hilfen für Menschen mit psychischen Problemen-“

(2)     Er hat seinen Sitz in Elmshorn und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Elmshorn eingetragen.

(3)     Der Verein ist Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Schleswig-Holstein e.V. in Kiel.

(4)     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2

Zweck des Vereins

(1)     Der Verein tritt ein für die Unterstützung von bedürftigen Personen, die auf­grund ihres psychischen Zustandes auf die Hilfe Anderer angewiesen sind, so­wie von deren Angehörigen.

(2)     Um den Satzungszweck zu verwirklichen, will der Verein durch seine Arbeit u.a.

  • die öffentliche Meinung beeinflussen und Anregungen zu gesetzgeberi­schen und behördlichen Maßnahmen geben;
  • aufklären, unterstützen, psychosozial und sozialrechtlich beraten.
  • die Mitarbeit der Bevölkerung zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten und deren Angehörige anregen;
  • Beratung und Therapie durchführen
  • Begegnungs- Gruppen- und Freizeitangebote schaffen und betreiben
  • tagesstrukturierende Maßnahmen durchführen
  • betreute und nicht betreute Wohnstätten schaffen, vermitteln und betrei­ben
  • Maßnahmen der beschützten Beschäftigung und der beruflichen Rehabi­litation durchführen
  • sowie integrative Arbeitsplätze und Arbeitsstätten schaffen und betrei­ben
  • am Aufbau umfassender Hilfen mitwirken
  • Begegnungs- und Wohnstätten schaffen, einrichten und unterhalten;
  • Arbeitsmöglichkeiten schaffen und vermitteln;
  • die gemeindenahe, insbesondere die ambulante Hilfe ausbauen;
  • Angebote der Suchthilfe entwickeln und vorhalten
  • Qualitätsentwicklung im Interesse der Betroffenen, auch durch Benchmarking
  • Er strebt die Zusammenarbeit mit Organisationen an, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen
  • die Vereinsziele können auch durch Tochtergesellschaften unter Einhaltung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Gemeinnützigkeit realisiert werden.

(3)     Der Verein ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden und verfolgt keine anderen als die satzungsmäßigen Zwecke.

Jedes Mitglied ist dazu aufgerufen, an der Durchführung dieser Zwecke mitzuarbeiten. Es ist zur Verschwiegenheit über alle ihm im Rahmen der Vereinsarbeit bekannt gewordenen persönlichen Daten verpflichtet.

§3

Gemeinnützigkeit

(1)     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtä­tige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abga­benverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie ei­genwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßi­gen Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Ver­bandszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen be­günstigt werden.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4

Mitgliedschaft

(1)     Die Mitgliedschaft im Verein kann von jeder juristischen oder natürlichen Person erworben werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des Erziehungsbe­rechtigten erforderlich.

(2)     Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vor­stand erworben, sie wird wirksam mit der Zustimmung des Vorstandes. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist möglich; sie muss schriftlich begründet werden. Gegen diese Ablehnung steht dem/der BewerberIn das Recht des Ein­spruchs bei der Mitgliederversammlung binnen 4 Wochen zu. Im Falle des Ein­spruchs entscheidet die Mitgliederversammlung über die Aufnahme eines/einer BewerberIn. Bis dahin ruht der Antrag.

§5

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

1. durch den Tod,
2. durch freiwilligen Austritt zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist.
3. durch Ausschluss bei vereinsschädigendem Verhalten. Über den Aus­schluss entscheidet der Vorstand, nachdem dem/der Betroffenen die Mög­lichkeit zur Anhörung gegeben worden ist. Gegen den Ausschluss ist Ein­spruch innerhalb von vier Wochen bei der Mitgliederversammlung möglich.

§6

Mitgliedsbeiträge

(1)     Die Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Vor­stand kann in begründeten Ausnahmefällen Beiträge stunden oder erlassen.

(2)     Der Beitrag wird fällig bei Beginn der Mitgliedschaft und ist in den folgenden Jahren bis zum 31. Januar eines jeden Jahres zu zahlen.

(3)     Wer mehr als 1 Jahr mit der Beitragszahlung im Rückstand ist, hat seine Mitgliedschaft beendet.

§7

Organe

(1)     Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung und
  • der Vorstand

(2)     Von den Beschlüssen der Organe sind Niederschriften zu fertigen, die von zwei TeilnehmerInnen, darunter dem/der LeiterIn der jeweiligen Sitzung zu unter­zeichnen sind. Die Protokolle der Mitgliederversammlung können eingesehen werden. Einsprüche sind nur innerhalb von 6 Monaten nach der Mitgliederver­sammlung zulässig.

§8

Mitgliederversammlung

(1)       Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:

  • – die Wahl der Vorstandsmitglieder
  • – die Wahl der RevisorInnen und deren StellvertreterInnen;

sie dürfen weder dem Vorstand angehören noch einem vom Vorstand berufenen Gremium

  • die Entgegennahme des Jahresberichtes
  • die Entgegennahme des Kassenberichtes und des Haushaltsplanes
  • die Entgegennahme des Kassenprüfberichtes
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Beschlussfassung über Anträge stimmberechtigter Mitglieder
  • die Beschlussfassung über die Höhe der Jahresmindestbeiträge
  • die Beschlussfassung über den Haushaltsplan
  • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

(2)     Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Der Vor­stand hat die Mitglieder schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen unter Be­kanntgabe der Tagesordnung einzuladen. Außerordentliche Mitgliederver­sammlungen hat der Vorstand einzuberufen, wenn 1/4 der Mitglieder diese un­ter Angabe einer Tagesordnung verlangen oder wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

(3)     In der Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stim­men. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Erreicht bei Wahlen keine/r der KandidatInnen die absolute Mehrheit, erfolgt unter den beiden Be­werberInnen mit dem höchsten Stimmenanteil eine Stichwahl, bei der die Mehr­heit genügt.

(4)     Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

§9

Vorstand

(1)     Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er soll sich eine Ge­schäftsordnung geben. Er kann Ausschüsse einsetzen und FachberaterInnen hinzuziehen.

(2)     Der Vorstand besteht aus

  • – dem/der Vorsitzenden
  • – dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
  • – und bis zu 5 weiteren Vorstandsmitgliedern.

Die SprecherInnen der Ausschüsse und Vertreter/innen der Einrichtungen so­wie der/die Geschäftsführer/in nehmen mit beratender Stimme an den Sitzun­gen teil.

(3)     Vorstand im Sinne des 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertre­tende Vorsitzende. Jede/r ist alleinvertretungsberechtigt. Der Vorstand ent­scheidet über Kreditaufnahmen für Investitionen bis zur Höhe von 50.000,00 €.

(4)     Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder führen ihre Ämter bis zur Übernahme durch den/die Nachfolger/in.

(5)     Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn nach Ladung gemäß der Geschäftsordnung mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

(6)     Die Vorstandsmitglieder führen ihre Ämter ehrenamtlich und unentgeltlich, ha­ben jedoch Anspruch auf Ersatz ihrer Auslagen.

(7)     Hauptamtliche MitarbeiterInnen des Vereins dürfen dem Vorstand nicht angehö­ren

§10

Revisions- und Schiedsstelle

(1) Die Revisions- und Schiedsstelle hat folgende Aufgaben:

sie prüft die Beschlüsse des Vorstandes und dessen wirtschaftliche Akti­vitäten.
Dazu erstellt sie einen jährlichen Bericht für die Mitgliederversamm­lung.
Sie prüft Beschwerden von MitarbeiterInnen und Mitgliedern gegen Vorstandsbeschlüsse. Die Prüfung erstreckt sich ausschließlich auf die Übereinstimmung mit der Satzung und dem Organisationsstatut.

(2)     Der Vorstand beschließt eine Geschäftsordnung für die Revisions- und Schieds­stelle im Rahmen des Organisationsstatuts.

§11

Auflösung

(1)     Die Auflösung des Vereins erfolgt durch einen Beschluss der Mitgliederversamm­lung mit 3/4 – Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Über den Auflösungsantrag kann nur abgestimmt werden, wenn hierauf in der Tagesord­nung mit hinreichender Deutlichkeit hingewiesen worden ist.

(2)     Liquidation und Ablegung einer Schlussrechnung erfolgt durch den Vorstand. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Paritätischen Wohl­fahrtsverband, Landesverband Schleswig-Holstein e.V. in Kiel, der es unmittel­bar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§12

Inkrafttreten

Die Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Elmshorn in Kraft.

Etwaige redaktionelle Änderungen aufgrund von Verfügungen des Gerichts oder an­derer Behörden kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

 

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